Die BaFin wird KI-Aufsicht: Was Finanzinstitute jetzt beachten müssen
Seit dem 29. Juli 2026 überwacht die BaFin den Einsatz von KI in regulierten Finanzdienstleistungen. Grundlage ist das KI-MIG, mit dem Deutschland den EU AI Act umsetzt. Betroffen ist jedes Haus, das KI nutzt. Die Größe spielt dabei keine Rolle, und bei Verstößen können Bußgelder drohen. Wir gehen den Weg einmal komplett durch und verschaffen uns einen Überblick: von der Rechtslage über die eigene Betroffenheit und die daraus folgenden Pflichten bis zu den ersten Schritten im Haus.
Inhalt
- Rechtslage: Wie KI-MIG und EU AI Act zusammenhängen und welche Rolle die BaFin dabei übernimmt.
- Betroffenheit: Was als KI-System zählt. Wer gilt als Anbieter, wer als Betreiber, und welche Pflichten hängen daran.
- Einstufung: Verbotene Praktiken, Hochrisiko-Systeme und Anwendungen mit geringem Risiko. Wir erklären das an Beispielen.
- Pflichten: KI-Register mit Systemen, Risiken und Verantwortlichen. KI-Kompetenz der Mitarbeitenden. Transparenz gegenüber Kunden und Beschäftigten.
- Organisation: Rollen, Gremien, Freigaben und Eskalationswege zwischen Fachbereich, IT, Compliance und Datenschutz.
- Anschluss an Bestehendes: Was Sie aus MaRisk, IKS, DORA, Auslagerungsmanagement und Datenschutz wiederverwenden können, statt daneben etwas Neues aufzubauen.
- Praxis: Wo es typisch schiefgeht. Beispiele sind Schatten-KI, KI in eingekaufter Standardsoftware und generative KI im Arbeitsalltag.
- Fragen: Zeit für Ihre Themen und den Austausch untereinander.
Zielgruppe
Geschäftsleitung sowie Verantwortliche aus Compliance, Risikocontrolling, Informationssicherheit, Datenschutz, IT-Governance und Auslagerungsmanagement.